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Zum Stadtbezirk Vaihingen gehören die Stadtteile Vaihingen, Rohr, Büsnau und Dürrlewang.

Mit 44 385 Einwohnern ist er der zweitgrößte Außenstadtbezirk Stuttgarts und mit 2089 ha der flächengrößte.


Vaihingen liegt am Rande der fruchtbaren Filderebene und ist teilweise von ausgedehnten Wäldern umgeben. Die Bernhartshöhe am Autobahnkreuz ist mit 549m die höchste Erhebung Stuttgarts.

Weitere, sehr ausführliche und aktuelle Informationen rund um Vaihingen bekommen Sie auf der Webseite
http://www.stuttgart-vaihingen.info/

Das Rathaus

 

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Das Wappen

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Es zeigt in der oberen Hälfte das ehemalige Vaihinger Wappen mit dem zerbrochenen Rad der heiligen Katharina, der Schutzpatronin des Spitals Esslingen - und in seiner unteren Hälfte das sich auf das überlieferte Wappen des Ortsadlingen Diezo von Ror stützende ehemalige Wappen von Rohr.

 

Vaihingen in Wort und Bild

 

Vaihingen ist alemannischen Ursprungs und wurde urkundlich erstmals 1100 unter dem Namen Fügingen erwähnt. Keltische und römische Funde lassen aber auf frühere Siedlungen schließen. Vaihingen gehörte nacheinander zu Calw, Tübingen und Esslingen Rohr bis es im Jahre 1803 zum Königreich Württemberg kam und erhielt damit seine kommunale Selbständigkeit erhielt. Es zählte zu dieser Zeit 1300 Einwohner, zumeist Bauern und Handwerker. Besondere Bedeutung hatten die Steinbrecher und Pflästerer. Wirtschaftlichen Aufschwung brachte ab 1879 der Bau der Gäubahn Vaihingen wurde zum Verkehrsknotenpunkt auf den Fildern.

 

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Fußgängerzone am Rathaus

 

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Grünbereiche und Wasserspiele am Marktplatz

1936 schlossen sich Vaihingen und Rohr zusammen, ehe am 1. April 1942 die Eingemeindung nach Stuttgart erfolgte. Nach dem Krieg, in dem viel zerstört wurde, folgte ein rascher Wiederaufbau. Eine günstige Infrastruktur mit allen notwendigen öffentlichen und privaten Einrichtungen, namhafte Firmen mit einer Vielzahl von qualifizierten Arbeitsplätzen und gute Anschlüsse im Straßen- und Schienennetz machen den Stadtbezirk zu einem bevorzugten Wohngebiet und Arbeitsplatz.

Im Norden Vaihingens befinden sich seit 1955 Institute der Universität Stuttgart. Sie haben das Gesicht des Stadtbezirks im Bereich Pfaffenwald wesentlich verändert. Heute arbeiten, studieren und forschen rund 15000 Menschen auf dem 180 ha großen Areal der Universität. Als zukunftsgerechte Lösung hat sich die S-Bahn-Erschließung mit zentraler, unterirdischer Haltestelle erwiesen. Sie bietet günstige Verbindungen nach Vaihingen und in die Innenstadt. Neben den zahlreichen Instituten der Universität, die ihre Schwerpunkte in den Bereichen Technik und Naturwissenschaften haben, sind weitere namhafte Lehr- und Forschungsbetriebe im Stadtbezirk Vaihingen zuhause Fraunhofer Gesellschaft, Max-Planck-Gesellschaft, Fachhochschule für Druck, Materialprüfungsanstalt, Deutsche Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt sowie die Fernmeldeschule der Bundespost. Sie arbeiten teilweise mit der Universität zusammen, ebenso wie das Technologie-Zentrum, das Nachwuchskräften den Start in die Selbständigkeit erleichtert.

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Teilansicht des Universitätsgeländes

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Teilansicht Büsnau

Büsnau

Die Geschichte des heutigen Stadtteils Büsnau ist noch jung. Obwohl schon 1109 erstmals urkundlich erwähnt, erlosch die Siedlungsgeschichte Büsnaus im Mittelalter. Einen ungeahnten Aufschwung in der Nachkriegszeit lösten vertriebene Deutsche aus dem Buchenland aus. Sie schufen sich mit beispielhaftem Einsatz in Büsnau eine neue Heimat. Wie in alten Zeiten ist die landschaftliche Lage Büsnaus, umgeben von Wald und Wiesen, heute noch von besonderem Reiz.

Rohr

Die Ortsgeschichte von Rohr läßt sich bis ins Jahr 1271 zurückverfolgen. Seit 1400 zu Württemberg gehörend, war Rohr immer wieder Ausgangspunkt herrschaftlicher Jagden in den Schönbuch. Der wirtschaftliche Aufschwung setzte auch in Rohr nach dem Bau der Gäu- und Filderbahn ein. 1910 wurde ein Fremdenverkehrsverein gegründet - Rohr sollte Luftkur- und Badeort werden. 1936 wurde Rohr mit 2108 Einwohnern nach Vaihingen eingemeindet .

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Evangelisches Gemeindezentrum Rohr mit Laurentiuskirche

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Teilansicht Dürrlewang


Dürrlewang


Die große Wohnungsnot der Nachkriegszeit führte Mitte der 50er Jahre zur Planung und zum Bau des Neubaugebietes Dürrlewang. Mit Sozialwohnungen im Geschoßwohnungsbau, aber auch mit Ein- und Mehrfamilienhäusern wurde hier Wohnraum für alle Schichten der Bevölkerung geschaffen. Evangelische und Katholische Gemeindezentren und eine Reihe von Einzelhandelsgeschäften bilden eine ausgewogene Struktur, wodurch es sich im Stadtteil Dürrlewang angenehm wohnen läßt.

Text: Herbert Burkhardt
Fotos: Ute Contag

Gymnasien:



Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 25. September 2009 um 12:33 Uhr
 

Kommentare 

 
#1 Erikaerikalili 2010-05-04 17:37
Ich finde Vaihingen cool !
Leider kennen viele leute Vaihingen nicht .