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Freitag der 13.

  • benötigte InhaltsstoffeVorbereitung

Es war vor gut einem halben Jahr, als Frau Hoffmann uns die Frage stellte, ob wir am Ende des Schuljahres, wenn wir den ganzen Abistress hinter uns gelassen haben, vielleicht das Projekt Bierbrauen angehen wollen. Sofort stimmten wir zu und so geschah es.

Nach längerer Vorarbeit in Form von Präsentationen über Geschichte, Herstellungsverfahren, Wirkungsweise… des Bieres kam nun endlich der Tag, an dem wir uns morgens um 7.45 Uhr im Chemiesaal trafen um das Projekt anzugehen.

Erst an diesem Morgen, es war Freitag der 13. , wurde uns Schülern bewusst, wie viel Zeit und Mühe Frau Hoffmann in dieses Projekt investiert hatte. Neben brandneuen Bechergläsern, Glasstäben, Pipetten und Spritzflaschen organisierte Sie ebenso die genauen Anleitungen zum Bierbrauprozess, wie die nötigen Lebensmittel (Hopfen, Malz…)

  • nach dem Einmaischen: Maischen bei 65°C für 30-40 Min.Einmaischen bei 45°C

  • Zweite Rast bei 73°C für 30-40 Min.Maischen

Nachdem wir alle mehr oder weniger genau die Anleitung durchgelesen hatten, begann für jeden einzelnen nun das Projekt. Das Ziel des Tages war, dass jeder Schüler am Ende eine 0,5 l Flasche mit selbstgebrautem Bier mit nach Hause nehmen konnte.

Im laufe des Tages bewiesen wir Frau Hoffmann, dass wir auch ohne Komplikationen Versuche durchführen können und jeder sehr konzentriert und mit einem Ziel vor Augen an seinem eigenen Bier arbeiten kann. In den langen Pausen die der Prozess vorsieht kümmerten wir uns um die Ausstellung im Chemie- und Biologiegang, welche im Zusammenhang mit diesem Projekt entstand und für jedermann zugänglich ist.

  • direkt vor dem Abmaischen/Läutern, Erhitzen auf 78°Ckurz vor dem Abmaischen

Dieses Projekt war nicht nur für uns ein kleines Highlight während der 2 Jahre Chemie als Kernfach, sondern auch für die anderen Schüler/innen und Lehrer/innen, welche ein großes Interesse an diesem Projekt zeigten und uns im Laufe des Tages zahlreiche Besuche abstatteten um den aktuellen Vorgang und das gesamte Projekt mit eigenen Augen zu sehen.

Nach sechs Stunden gelang es schließlich jedem, das Projekt mit einem tollen Ergebnis anzuschließen. Jeder von uns hütet nun gewissenhaft das Bier bei sich zu Hause und kümmert sich weiterhin um die Gärung. Wie genau und gewissenhaft jeder gearbeitet hat wird sich nach vier Wochen bei der Geschmacksprobe zeigen.

  • nach Würzekochen, Hopfenseien und Hefezugabe muss das Bier ca. 4 Wochen gärenChemiekurs 2011

Nach diesem genialen Abschluss möchten wir und hiermit im Namen des Kernfaches Chemie für zwei tolle, abwechslungsreiche, aber auch anspruchsvolle Jahre bei Frau Hoffmann bedanken. Neben ihrem großen Engagement was Praktikums- und Projektvorbereitungen betraf, und ihrem stetigen Anspruch, aus jedem Schüler das möglichste „raus zu holen“ war Sie stets offen für Anregungen und sachdienliche Kritik, was Sie in besonderem Maße auszeichnet.

Daniel Miller, Natalie Spathiadis

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 16. Juni 2011 um 16:18 Uhr