Hier finden Sie exemplarisch den Stundenplan für den Frühling/Sommer 2020.

Solidarität der Generationen
Den SAK gibt es seit 1962 und er ist eine „Schule in der Schule“. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, Kontakte zwischen Alt und Jung zu ermöglichen, um so Vorurteile abzubauen und ein Miteinander zu leben.

Fast 50 Schüler*innen der Klassen 9-12 unterrichten an zwei Nachmittagen in der Woche ehrenamtlich Senior*innen ab 60 Jahren. Der Stundenplan umfasst die traditionellen Schulfächer, aber auch Denksport sowie Informatik- und Smartphone-Kurse. Die Senior*innen kommen an die Schule, um bei der jungen Generation zu lernen, was sie interessiert. In diesem Unterricht findet allerdings viel mehr als nur reine Wissensvermittlung statt: Hier kommt es zu einer Begegnung der Großeltern- und Enkelgeneration, bei der sich beide Seiten in ihrem Empfinden, Wollen und Können oft näher sind als gemeinhin angenommen.

Den Schüler*innen bietet sich so eine wichtige Gelegenheit zur Persönlichkeitsbildung und zum „Lernen durch Lehren“. Gleichzeitig unterstützen sie die Älteren dabei, fit und möglichst lange selbstständig zu bleiben und lassen sie an dem teilhaben, was ihnen selbst in der Schule angeboten wird. Auf der anderen Seite bereichern die Senior*innen mit ihrer Lebenserfahrung das Denken und Handeln der jüngeren Generation.

Highlights des Schuljahres im SAK sind gemeinsame Feste, die von Schüler*innen der Klassenstufe 5-8 vorbereitet werden und bei denen zu Weihnachten und Ostern gebastelt, gesungen, Theater gespielt und erzählt wird. Im Herbst gehen die Schüler*innen der Unter- und Mittelstufe mit den Senior*innen spazieren und grillen hinterher gemeinsam auf dem Schulgelände. Auf diese Weise lernen schon die jüngeren Schüler*innen die Senior*innen kennen, bevor sie später selber einmal den Unterricht übernehmen.

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